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 Coverband. Mit
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Philip (Vocals)Katrin (Vocals)Dirk (Drums)
Michael (Gitarre)Jürgen (Bass)Tom (Keyboards)Jo (Sax)




































































Thomas Plötzer

Am 27.08.2021 kam ich als letztes von vier Geschwisterkindern auf die Welt. Zu dieser Zeit sorgten meine Eltern schon eifrig dafür, dass aus uns mal eine Musikerfamilie wird, die (zumindest in Hilden) in die Geschichte eingehen sollte.
In unseren Kinderzimmern stapelten sich alle möglichen Musikinstrumente, von Blockflöten über Glockenspiele bis hin zu Kindertrommeln. Diese Instrumente zeigten ihre Wirkung, denn wir alle waren schon im Kindergartenalter in der Lage, einfache Lieder auf diesen Instrumenten zu spielen. Oft haben wir uns die Lieder sogar selber beigebracht, indem wir solange probiert haben, bis wir die richtigen Töne getroffen haben.
Als meine Eltern von den Nachbarn ein Klavier geschenkt bekamen, begannen für meine Geschwister die ersten ernsthaften Versuche Musik zu machen. Sie schlugen sich 2 Jahre lang mit einem Lehrer herum, der während der Stunde seine Leberwurstbrote und Thermoskanne aus der Tasche holte und auch sonst nicht sehr viel mehr tat, als die Stunde so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Ich ging meinen Eltern während dessen schwer auf die Nerven, weil ich unbedingt auch Klavier lernen wollte.
Als also zwei Jahre vergangen waren, konnten meine Geschwister die Leberwurstbrote nicht mehr ertragen und ich war mit 6 Jahren endlich alt genug, um Unterricht nehmen zu dürfen. Wir bekamen dann einen neuen Lehrer, der meiner Schwester und mir sieben Jahre lang ein sehr guter Lehrer und Freund war.
Bei meinen Brüdern ist er leider an einer seltsamen Klavierallergie gescheitert, die sich darin ausdrückte, dass ihnen bei jedem Klavierton der Geruch von Leberwurstbrot und Kaffee in die Nase stieg.
Ich selbst hatte allerdings großen Spaß an meinem Unterricht - und auch frei zu musizieren wurde von meinem Lehrer vollstens unterstützt. Außerdem sang ich im Kirchenchor, traf mich mit einer Freundin, die Geige spielte und musizierte zu meinem Kassettenrecorder.
Meine Brüder, die vier und fünf Jahre älter sind als ich, litten zwar an dieser schrecklichen Allergie, sahen darin aber keinen Grund mit der Musik aufzuhören. Im jüngsten Teenageralter begannen sie Schlagzeug und Gitarre zu erlernen. Das Ziel war natürlich eine Band zu gründen, welche auch kurze Zeit später unter dem Namen „Opus“ den ersten Auftritt hatte. Für meine Entwicklung war diese Tatsache in sofern relevant, dass ich natürlich immer ein Mitglied dieser Band werden wollte. Obwohl wir inzwischen alle zu Berufsmusikern geworden sind, ist jedoch nie ein nennenswertes Projekt mit den “Plötzerbrüdern“ entstanden.
Da ich für meine Brüder noch zu klein war, um bei ihrer Band mitzumachen, startete ich meine eigenen Versuche eine Band zu gründen.
Es begann mit einer „Beatles Revival Band“ und einer „Teens Cover Band“, die ich in der fünften Klasse auf dem Gymnasium zusammenstellte. Hierfür bastelten wir uns Instrumente aus alten
Kartons, Big Jim Zubehör und Federballschlägern, um die ungelenken Bewegungen des Teenssängers Robby zu imitieren (oder wie hieß der noch mal?). Kurze Zeit später lernte ich endlich die coolen Jungs aus der „c“ kennen, die (frisch ausgestattet mit E-Gitarren, Schlagzeug und E- Bass) den Bandnamen “Pazifistischer Ozean“ in alle Holzmöbel der Schule ritzten. Mit dabei war Andre Nendza, der gerade anfing Bass zu spielen und heute zur deutschen Jazzelite zählt.
Das war also meine erste Band und um öffentlich auftreten zu können änderten wir noch den Namen in "Osiris" (da sonst jeder erfahren hätte, wer die Schulmöbel zerstört hat), man beachte die Parallelen zum Bandnamen meiner Brüder. Andre und ich waren später die einzigen, die am Ball geblieben sind und haben im Proberaumhaus „Golla“ konsequent an einer Karriere als Popstar gearbeitet.
Unsere Vorbilder waren damals Level 42 , Nick Kershaw, Howard Jones, Kaja Goo Goo, etc. Die Bühnen des Gymnasiums bescherten uns die ersten Erfolgserlebnisse, welche der Motor für unsere weiteren Bestrebungen waren.
Ende der 80er Jahre gründeten wir die erste Band, die über den Tellerrand der Schule hinausguckte: „Off Spring“ (komisch, irgendwie hab ich diese ganzen Bandnamen auch schon mal woanders gehört) bestand u.a. aus Andre Nendza, Phillip v. Endert (der ebenfalls zur deutschen Jazzelite zählt) und Michael Hennig, dem ich noch heute auf vielen Baustellen begegne.
In unserem Hochmut erschien uns die Popmusik zu der Zeit zu profan und so orientierten wir uns eher an den Größen des Fusion, wie z.B.: Chick Corea , Weather Report, John Scofield, Pat Metheny, etc. Wir begannen hart an unseren musikalischen Fähigkeiten zu arbeiten und nahmen unter anderem regelmäßig an den Kursen der „Akademie Remscheid“ teil, welche von recht berühmten Musikern der Szene geleitet wurden.
1990 trennten sich unsere Wege. Bei der Suche nach einer geeigneten Jazzhochschule verschlug es jeden von uns in eine andere Stadt und so orientierte sich jeder neu. Ich persönlich konnte mit der „Jazzattitüde“ an der Hochschule wenig anfangen und kehrte, beeinflusst durch meine Brüder, zur Popmusik zurück. So spielte ich unter anderem mit meinem Bruder Piid und Dal Martino (Bass/ bei Wolf Maahn) in der Gruppe „Groove Congress“. Die Highlights dieser Band waren Auftritte im Vorprogramm von „Rodgau Monotones“, „Latoya Jackson“ und als Begleitband von Mario Irrek bei den „Toten Hosen“.
Wir alle haben in diese Band damals große Hoffnungen gesetzt, da Mario Irrek ein Angebot der Majorfirma EMI hatte. Es wurde sogar schon ein hochbudgetiertes Demo in den Studios der EMI produziert, aber als die Bosse erfuhren, dass Mario noch seinen Zivildienst leisten musste, platzte der Deal.
Mit meinem Bruder Roman spielte ich in der Band „DV 8“, deren Bandleader der Schlagzeuger „Charlie T.“(M.M. Westernhagen) war. Außerdem lernte ich an der Hochschule einen Gitarristen kennen, der eine ähnliche Einstellung zur Musik hatte, wie ich. Der Zufall wollte es, dass Andreas Schleicher in der Nähe meiner Heimatstadt wohnte (und das, obwohl die Schule in Holland war) und so stieg ich kurze Zeit später in die Soulcoverband „Happy Betty and the Bottrop Horns“ ein, deren Gitarrist Andreas war. Dort lernte ich dann auch Oliver Hanf kennen, der später der Bandleader der „Jim Rockford Band“ wurde, in der auch ich öfter ausgeholfen habe. Diese Band hat im Laufe der Zeit einige namhafte Sänger und Sängerinnen aus dem Pop und Musicalbereich begleitet.( u.a. Dennis Lee Gree, Anita Davis, u.v.m.)
Durch das Studium wurde ich allerdings auch immer wieder zum Jazz verleitet und so kam es, dass ich für eine ganze Weile festes Mitglied der Fusiongruppe „5 Valentines“ wurde, in der damals der heutige Trompeter der „TV-Total“ Band, Florian Beckmann spielte. Ebenfalls traf ich mich ab und zu mit Phillip van Endert (der zu der Zeit in Boston studierte) zu Recordingsessions, wenn er gerade in Deutschland war. Mit dabei war meistens der Bassist der „Cultured Pearls“ Peter Hinderthür.
Zwischendurch sammelte ich erste Erfahrungen im Musicalbereich bei der Produktion „Linie 1“ von der Bühnengemeinschaft Krefeld und Mönchengladbach.
1992 nahm ich an einem Vorspiel für eine Band aus dem Ruhrgebiet teil. Diese Audition war, trotz Absage, entscheidend für meine Karriere, da mir die Mitglieder der Band als Entschädigung einen Job bei dem Bochumer Musical „Starlight Express“ besorgten. Die dadurch geknüpften Bekanntschaften waren der Grundstein für alle weiteren Engagements, die ich seitdem hatte.
Immer noch Student an der „Hogeschool vor de Kunsten“ in Arnheim wurde ich nun mehr und mehr an den Profimusikerzug angekoppelt und befand mich in der Zwickmühle zwischen Studium und Beruf.
Als ich 1994 eine Prüfung an der Hochschule unter zweifelhaften Umständen nicht bestand, beschloss ich das Studium sausen zu lassen. Kurze Zeit später nahm ich noch einmal privaten Klavierunterricht bei Peter Walter, der mir in vielen Dingen die Augen geöffnet hat. Weil dieser Unterricht so intensiv war, hatte ich das Gefühl, in Arnheim vier Jahre lang umsonst studiert zu haben.
Seit dieser Zeit habe ich an einer Menge musikalischer Projekte teilgenommen und war u.a. festes Mitglied der Band von „Toni Putrino“ (italienischer Australier und Sänger der Ramazotti Werbung „Tu mi Piaci“). Es folgten Fernseh-und Liveauftritte mit Stars wie Bastiaan Raagas (Caught in the Act), Christian Wunderlich (Verbotene Liebe), Farfarello, Fresh Family, Peter Bursch, Anne Haigis u.v.m.

Zurzeit arbeite ich bei folgenden Projekten:
- „Starlight Express“ Bochum (seit 1992)
- „Saturday Nightfever“ in Köln (seit Februar 2002)
- „Tribehouse“ eine Band des Kölner Gitarristen Oliver Döring (www.tribehouse-music.com) unter anderem mit Peter Funda (Der Wolf) und Mike Holland.
- „König der Löwen“-„Die Abenteuer der Ente Alfred Jodokus Quak“- „Notensalat“ (Alles Produktionen der Kultur-Company Bochum- Kindertheater)
- "FLIEGER"(seit 1999)

Thomas Plötzer
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